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Fremdsprachenassistenz

Vom September 2016 bis zum Juni 2017 arbeitete William Andrews aus den USA als Fremdsprachenassistent an der OBS Hodenhagen. Seine Aufgabe war es, unseren Schülerinnen und Schülern die Gebräuche und die englische Sprache der Vereinigten Staaten näher zu bringen. Damit war er der erste Fremdsprachenassistent, der in Hodenhagen gearbeitet hat. Herrn Andrews Tätigkeit an unserer Schule war überaus erfolgreich und gewinnbringend für alle Seiten, so dass sich die Oberschule im nächsten Jahr erneut für eine Fremdsprachenassistenz bewerben wird.

Herr Andrews bei seiner Ankunft im September 2016 | Herr Andrews in Nizza... | ... und in Kroatien

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Bevor Herr Andrews sich im Juli 2017 wieder auf den Weg in seine Heimat machte, führte Herr Welk das folgende Interview mit ihm:

  1. William, du kommst aus den USA. Woher genau?

    Ich komme aus Richmond, Virginia, der alten Hauptstadt der Konföderierten Staaten von Amerika während des Bürgerkriegs.

  2. Dein Deutsch ist sehr gut. Wie lange lernst du schon unsere Sprache?

    Leider gab es kein Deutsch an meine Schule und ich hatte Französisch und Latein. Ich habe vor vier Jahren an meiner Uni angefangen, Deutsch zu lernen.

  3. Warst du schon einmal in Deutschland?

    Ja, einmal Familienurlaub in München und Oberammergau in Bayern und ich habe ein Semester in Freiburg studiert.

  4. Seit wann bist du in Deutschland und wie lange wirst du bleiben?

    Ich bin seit September 2016 hier und bleibe bis Ende des Schuljahrs. Vielleicht komme ich eines Tages zurück!

  5. Du bist hier als Fremdsprachenassistent. Was sind deine Aufgaben an der OBS Hodenhagen?

    Ich habe verschiedene Aufgaben. Oft ist es nur allgemeine Lehrerunterstützung, aber manchmal gebe auch meine eigenen Lektionen. Ich spiele oft in den Kursen, auf Englisch natürlich! Außerdem übe ich mit den Schülern einfach nur zu reden (Smalltalk so zu sagen). Ich glaube, dass es hilfreich für die Schüler war, einen Muttersprachler zu hören.

  6. Und wie gefällt es dir an der Oberschule?

    Ich liebe es, hier zu sein. Das Kollegium ist so lieb und sehr gastfreundlich. Es hat immer Spaß gemacht, im Lehrerzimmer zu sitzen. Frau Ulrich und Herr Puvogel sind urkomisch! Die Englischlehrer sind großartig und reden hervorragendes Englisch. Ich werde die insbesondere vermissen. Die Schüler mag ich auch. Ich fühle mich manchmal mehr als Freund der Schülern denn als Lehrer.

  7. Hast du leicht Kontakt bekommen?

    Ja und Herr Welk und Frau Glatchak sind dafür verantwortlich. Die haben so viel für mich getan, damit ich mich heimisch fühle. Das Fitnesstudio war auch hilfreich.

  8. Gibt es ein Ereignis (aus der Schule), das dir besonders in Erinnerung bleiben wird?

    Es ist schwer, nur ein Ereignsi zu wählen. Ich habe so viele tolle Erinnerungen von Spielen im Kursraum, insbesondere Mafia und Tabu. Die zehnte Klasse blufft ziemlich gut! Das Volleyballturnier war auch spannend, obwohl ich selbst nicht so gut gespielt habe. Der Weihnachtsbasar hat mir auch gefallen. Ich werde auch nie meine Lektion über unseren Wahlkampf vergessen. Das war wahrscheinlich meine wichtigste Lektion des Jahres. Sie wird mir in Erinnerung bleiben, weil ich unser kompliziertes politisches System erklären konnte.

  9. Gibt es etwas, das dich hier überrascht hat, womit du vorher nicht gerechnet hast?

    Das Wetter! Es gibt so wenig Sonne in Niedersachsen. Kaltes Wetter habe ich erwartet, aber der Mangel an Sonne war schwer für mich zu ertragen. Das Interesse der Schüler war auch eine Überraschung. Ein Schüler aus dem Sechsten hat mich mal gefragt, ob die USA noch eine Supermacht ist. Wenn jeder in diesem Alter so interessiert wäre!

  10. Hodenhagen ist ein Dorf. Die Möglichkeiten, sich zu beschäftigen, sind geringer als in einer Großstadt. Was machst du in deiner Freizeit?

    Ich habe dieses Jahr angefangen, im Fitnessstudio zu trainieren. Leider bin ich immer noch kein Schwarzenegger, obwohl ich viele gute Freunde kennen gelernt habe und dort sogar ein paar Schüler besser kennengelernt habe. Ich fahre auch gern Fahrrad in der Umgebung.

  11. Hattest du während deines Aufenthalts in Deutschland Kontakt mit anderen Fremdsprachenassistenten?

    Oft. Wir hatten ein Orientierungsseminar zusammen in Köln und auch andere Veranstaltungen in Hamburg und Berlin. Ich war oft mit einer Gruppe von Assistenten zusammen, die über ganz Deutschland verteilt war (Mainz, Saarbrücken, Kiel, Bramsche). Wir haben Thanksgiving zusammen in Hodenhagen gefeiert und sind oft auch zusammen verreist, zum Beispiel nach Portugal, Spanien, Frankreich, Italien, Norwegen, Bulgarien, Griechenland und Georgien. Wir reisen gern!

  12. Welche Städte und Orte hast du in Deutschland noch besucht?

    Bevor ich nach Hodenhagen kam, habe ich schon sowohl Städte wie Berlin, München und Frankfurt als auch Naturgebiete wie den Schwarzwald, Bodensee und die Alpen gesehen. Dieses Jahr hatte ich die Möglichkeit viele neue deutsche Städte zu erleben: Hamburg, Hannover, Bremen, Kiel, Köln, Marburg, Lübeck, Lüneburg, Leipzig und Dresden. Lübeck und Dresden waren meine Lieblingsstädte.

  13. Gibt es noch eine Anekdote, die du zum Schluss erzählen möchtest?

    Mein offizieller Zweck in diesem Jahr war, Englisch zu lehren und mein Land darzustellen. Es klingt kitschig, aber ich bin mir sicher, dass die Welt ein besserer Ort wird, wenn wir die Möglichkeit des Austauschs nutzen. Ich hatte die Möglichkeit, an einem Austausch teilzunehmen und eine Verbindung zwischen Hodenhagen und den USA herzustellen. Ich habe viel gelernt und werde viel zurück mit zu Hause nehmen, und ich hoffe, dass manche hier in Hodenhagen etwas von mir gelernt haben. Wenn Sie die Möglichkeit haben, an einenm Austausch teilzunehmen, dann machen Sie es. Egal ob es eine Woche oder ein Jahr ist, es bringt viel. Viele haben bemerkt, wie oft und gern ich reise. Oft höre ich: "Du hast mehr von Europa gesehen als ich". Aber denken Sie an meine Perspektive. Die USA ist riesig. Wir haben viel zu sehen, aber wir bleiben immer noch im selben Land mit der gleichen Kultur und der gleichen Sprache. In Europa ist das nicht so: In ein paar Stunden in Auto ist man im Ausland. Viele Amerikaner, auch ich, beneiden euch darum. Meiner Meinung nach nehmen viele Europäer diese Tatsache als gegeben hin. Nutzen Sie die Möglichkeit, neue Länder, Sprache und Kulturen zu erfahren und reisen Sie, wenn Sie können! Wenn Sie an Amerika denken, dann hoffe ich, dass Sie jetzt nicht nur an unsere Politik denken und oder vielleicht an mich. Wir sind viel mehr als die peinlichen politischen Nachrichten, die immer gern erzählt werden. Vielen Dank OBS Hodenhagen für ein großartiges Jahr! Hoffentlich sehe ich Sie bald wieder!
Zum Zeitungsartikel über unseren Fremdsprachenassistenten in der Walsroder Zeitung vom März 2017



letztes Update: 14.11.2018